Über Horst

Horst, der freiwillig arbeitslose Spätzünder, wird von seinem Nachbarn und Freund, dem körperlich angeschlagenen Rentner, Jennatschek um Hilfe gebeten. Er soll mit Jennatscheks Internetbekanntschaft ausgehen. Im Web hat sich der Nachbar jünger gemacht als er ist und nun soll ihm ausgerechnet Horst aus der Patsche helfen.

Entstanden ist die Geschichte zu “Horst” aus der Adaption mehrerer Geschichten des Kabarettisten Horst Evers aus Berlin.

Jennatschek und Horst im Treppenhaus

Jennatschek und Horst vor ihren Wohnungen

DATEN

Titel  Horst
Genre  Kurzfilm / Komödie
Länge  15 Minuten
Produktionsjahr  2009
Filmmaterial  RED One Digital Cinema Kamera / RAW / 4K
4520 x 2540 Pixel / 24.4 x 13.7mm (35mm-Format)
Drehort  Mainz
Darsteller Dieter Weichbrodt, Horst Templin und Katharina Kaali
Regie  Wolf-Tassilo Sack
Kamera  Harald Capota
Produktion  dropout-films.de
Idee  Daniela Kulcsar
Drehbuch  Lisa Engelbach & Wolf-Tassilo Sack
nach Geschichten von Horst Evers
Sound-Design  Holger Jung & Wolf-Tassilo Sack
Musikproduktion Ansgar Dulle

Dieser Diplomfilm ist an der Fachhochschule Mainz / Institut für Mediengestaltung enstanden. Abschlussarbeit im Fachbereich Medien-Design.

Betreuer Prof. H. Pulch (Fachhochschule Mainz)

DIE VORLAGE

Ende März diesen Jahres wurde es langsam Zeit die Unterlagen für die Förderung des Landes Rheinland-Pfalz zusammenzustellen, die essentiell für die Finanzierung meines Diplomfilmes war. Daniela Kulcsar, meine Regie-Assistenz, hatte nach unseren etlichen Versuchen ein altes Drehbuch von mir zum Ende zu bringen, die rettende Idee, mit der ich mich allerdings erst anfreunden musste. Sie hatte vor kurzem, aus Langeweile im Buchregal ihrer Oma stöbernd ein Buch gefunden, das ihr aufgrund seines Covers aufgefallen war, weil es nicht zwischen die übrigen Bücher der Oma passte. Überraschenderweise stellten sich die darin enthaltenen Kurzgeschichten als sehr lustig heraus. Im Zuge der Ideenfindung für meinen Diplomfilm war ihr dieses Buch wieder in die Hände gefallen und sie stellte es mir vor.

Das Buch heißt „Die Welt ist nicht immer Freitag“ und besteht aus kurzen Erzählungen des Kabarettisten und Autors Horst Evers. Bei der Lektüre der ersten Geschichte in diesem Buch konnte ich mich sowohl selbst wieder erkennen als auch prächtig amüsieren. Danielas Vorschlag war, eine dieser Erzählungen zu verfilmen. Deren Titel lautet „Jennatschek“ und diese Geschichte bot von Art und Umfang die richtigen Vorraussetzungen für einen Kurzfilm.

Nachdem ich in den folgenden zwei Tagen den Rest des Buches geradezu verschlang und die Geschichte „Jennatschek“ immer wieder las, erkundigte ich mich auch im Internet über den Autor und war über dessen Präsenz im Web erstaunt. http://www.google.de/search?hl=de&q=horst+evers&btnG=Google-Suche&meta=

Um diese Geschichte von Horst Evers verfilmen zu dürfen, brauchte ich natürlich seine Zustimmung und so nahm ich umgehend Kontakt zu ihm auf. Die freundliche Antwort auf meine Anfrage kam dann auch recht schnell und war glücklicherweise die Erlaubnis des Autors, seinen Stoff für meinen Diplomfilm verwenden zu dürfen.